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Marginal Willingness to Pay for a Reduction of Nuclear Risks

Marginale Zahlungsbereitschaft für die Reduktion von Restrisiken der Nuklearenergieproduktion

Investigators
Massimo Filippini

Partners
Socioeconomic Institute, University of Zurich (leading house): Prof. Dr. Peter Zweifel, Yves Schneider

Time Frame
06/2000 - 12/2002

Funding
Swiss Federal Office of Energy and ETH Rat

Abstract
The goal of the project is the empirical investigation of the marginal willingness to pay of Swiss households for a reduction of nuclear risks. The Conjoint Analysis approach will be used as an instrument to measure the willingness to pay.

Contents:

1 English Summary

2 Project Description

3 Results

4 Publications

5 Presentations

 

1 English Summary

The goal of the project is the empirical investigation of the marginal willingness to pay of Swiss households for a reduction of nuclear risks. The Conjoint Analysis approach will be used as an instrument to measure the willingness to pay.


 

2 Project Description

a) Zielsetzungen

Die Studie soll die marginale Zahlungsbereitschaft der schweizerischen Bevölkerung für eine Verringerung der Risiken bei der Nuklearstromproduktion ermitteln. Anders ausgedrückt: Es soll ermittelt werden, wie viele Rappen pro Kilowattstunde Nuklearstrom die Stromkonsumenten bereit sind zu bezahlen, damit die Kernkraftwerke (schweizerische, aber auch ausländische) sicherer werden.

Die Studie soll wie folgt abgegrenzt werden:

  • Produktion. Die Fragestellung der Studie beschränkt sich auf die Produktion von Nuklearstrom. Namentlich wird die Frage nach der Endlagerung und deren Sicherheit ausgeklammert.

  • Schweizerische Individuen. Die Studie soll repräsentativ für die schweizerische Wohnbevölkerung sein.

  • Zusätzliche Sicherheit. Die Nuklearstromproduktion ist bereits vergleichsweise sicher. Die Wahrscheinlichkeit eines GAU (Grösster Anzunehmender Unfall) bewegt sich in der Grössenordnung von 10-7. Nicht zuletzt aus Gründen des Vorstellungsvermögens sind relative Veränderungen (z.B. "Halbierung des Risikos") vorzusehen; dies in Bezug sowohl auf schweizerische wie auch ausländische KKW.

b) Methodik

Die marginale Zahlungsbereitschaft soll mittels eines Instrumentes erhoben werden, das ursprünglich für die Psychologie und das Marketing entwickelt wurde. Die sogenannte Conjoint Analyse (siehe Telser und Zweifel 2000, Gustafsson 2000 und Ryan 1996) stellt für volkswirtschaftliche Fragestellungen ein relativ neues Instrument zur Erhebung der Zahlungsbereitschaft dar. Es stellt die Befragten in alltägliche Entscheidsituationen (Wahl zwischen verschiedenen Alternativen), so dass verlässlichere Aussagen als mit herkömmlichen Methoden erwartet werden können. Deshalb soll in dieser Studie die Conjoint Analyse und nicht die kontingente Bewertung (zu "Contingent Valuation" siehe Römer 1993, Magat et al. 1988) zur Anwendung kommen.

Zur Erhebung der Daten ist es notwendig, die ausgewählten Personen direkt zu befragen (Telefoninterviews oder persönliche Interviews). Dies aus folgenden Gründen:

  • Es kann besser sichergestellt werden, dass die Befragten das nötige objektive Wissen besitzen und die Fragen richtig verstehen,

  • Je nach Antworten können gezielte Folgefragen gestellt werden. (-> Verringerung der Anzahl Szenarien),

  • Die Stichprobe kann besser kontrolliert werden.

Die Befragung wird in Zusammenarbeit mit einem professionellen Befragungsinstitut durchgeführt.


 

3 Results

 


 

4 Publications

 


 

5 Presentations

 


 

 

© 2000- , CEPE - Centre for Energy Policy and Economics, ETH Zürich
Last modified: 08.01.2004   Author: Webteam