PROJECTS
Energy Efficiency of Power Supplies
Energieeffizienz von Netzgeräten
Investigators
Bernard Aebischer
Partner
Encontrol
Time Frame
2001-2002
Funding
Swiss Federal
Office of Energy, Canton of Geneva (DIAE
/ ScanE)
Abstract
The energy efficiency of power supplies varies strongly with the
operating point. Power supplies for PCs are typically operated at
20% of their nominal power leading to efficiencies of the order
of 65%. Additional energy losses occur in DC/DC-transformations
outside the power supply unit, which are needed to deliver the 1.5
V DC power needed by modern processors. Thus, the overall efficiency
of the power supply chain in ICT-equipment is of the order of 50%.
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1 English Summary
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The efficiency of computer power supplies operated at least at
20% of their nominal power lies between 60% and 80%. At lower
operating points the efficiency is decreasing rapidly. For PCs
in actual use ("On-mode - but low processor activity")
we measured operating points of the power supplies between 14%
and 25% and a mean efficiency of the power supply units of 66%.
The voltage level of modern processors is as low as 1.5 V and
will even decrease in the near future. The DC-output levels of
a power supply unit lie usually between 12 V and 3.3 V and a secondary
(or even third) power-transformation is needed at the electronic
component itself in order to reach the 1.5 V level. The resulting
overall efficiency of the power supply systems is therefore of
the order of 50%.
The most important technical measures to increase the energy
efficiency of the power supply system for ICT equipment are:
-
using power supply units with an adequate nominal power in
order to reach operating points of 50% or more;
-
setting-up a separate power supply system from 230 V AC to
1.5 V DC for low power modes of the ICT equipments.
The technical saving potential of these two measures is for
PCs of the order of 30% of today's electricity consumption.
At the policy level we recommend to pursue two strategies:
-
introduction of an energy declaration for power supplies;
-
reinforcement of the requirements of maximal power loads for
ICT-equipments in low-power modes and elaboration of similar
requirements for the power loads in the on-mode.
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2 Project Description
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Es ist allgemein bekannt, dass die Energieverluste der Stromversorgungsgeräte
(Netzgerät, Power Supply Unit) für Geräte der Informations-
und Kommunikationstechnik (IKT) einen bedeutenden Anteil an den
Gesamtverlusten dieser Geräte haben. Im Auftrag des Bundesamtes
für Energie und mit finanzieller Unterstützung des Kantons
Genf wird dieser Frage nachgegangen und insbesondere die Abhängigkeit
des Wirkungsgrades von der Auslastung des Netzgerätes untersucht
und die Auslastung für typische Anwendungen bestimmt. Mögliche
Massnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz werden vorgestellt
und Empfehlungen zuhanden des Auftraggebers formuliert.
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3 Results
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Die Netzgeräte produzieren verschiedene Spannungsniveaus,
die typischerweise zwischen 3.3 bis 12 V liegen. Der Wirkungsgrad
bei der Umwandlung von 230 V Wechselspannung auf 12 V Gleichspannung
beträgt bei einer Belastung von mehr als 20 Prozent der Nennleistung
des Netzgerätes zwischen 70 und 80 Prozent. Unter dieser
Belastung sinkt der Wirkungsgrad rasch ab. In der Mehrzahl der
ausgemessenen Geräte ist der Wirkungsgrad des Ausgangs auf
dem Spannungsniveau 5 V vergleichbar mit den 12 V. Falls der Ausgang
auf dem tieferen Spannungsniveau mittels Abwärtswandler aus
der 12 V oder 5 V Spannung abgeleitet ist, was für alle untersuchten
3.3 V Ausgänge (und teilweise auch für die 5 V Ausgänge)
der Fall ist, sinkt der Wirkungsgrad um etwa 10 Prozent.
In der Praxis (Arbeitspunkt "ruhender Bildschirm")
liegt die Auslastung des Netzgerätes bei fünf gemessenen
PC zwischen 14% und 25%. Mit dieser tiefen Auslastung liegen sie
im stark abfallenden Bereich der Wirkungsgradkurve. Der Wirkungsgrad
ist entsprechend tief und liegt im Durchschnitt bei 66%. Das benötigte
Spannungsniveau auf der Ebene der Prozessoren beträgt heute
nur noch 1.5 V und wird in Zukunft noch weiter sinken. Dazu wird
die im Netzgerät produzierte Spannung unmittelbar beim Endverbraucher
nochmals auf ein tieferes Niveau transferiert. In der ganzen Kette
von 230 V Wechselspannung bis hinunter auf 1.5 V Gleichspannung
resultiert damit ein Gesamtwirkungsgrad von etwa 50%.
Die wichtigste Massnahme zur Erhöhung der Energieeffizienz
ist die Verwendung eines Netzgerätes, das dem Leistungsbedarf
des Endgerätes angepasst ist. Das Ziel sollte eine Auslastung
von 50% und mehr sein, wo der Wirkungsgrad des Netzgerätes
maximal ist. Würden beispielsweise alle PCs in der Schweiz
so betrieben, könnte gemäss einer ersten einfachen Schätzung
eine Stromeinsparung von rund 55 GWh/Jahr (16% des Stromverbrauchs
der PCs) erzielt werden.
Im Bereitschafts- oder Standby-Zustand benötigen heute viele
Geräte der Informations- und Kommunikationstechniken nur
noch wenige Watt bis sogar einige Milliwatt an elektrischer Leistung,
was wenigen Prozent - oder sogar deutlich darunter - der Nennleistung
des Netzgerätes entspricht. Für diese kleinen Leistungen
sollte die Stromversorgung von der Steckdose bis hinunter auf
die Niedergleichspannung getrennt und energieoptimiert ausgeführt
sein. Damit könnten die Energieverluste des Netzgeräts
im Bereitschafts-, Standby- oder Aus-Zustand des Endgerätes
drastisch reduziert werden und der Leistungsbezug eines PC im
Aus-Zustand z.B. von 4 Watt auf 1 Watt reduziert werden. Würden
in der Schweiz alle PCs im sogenannten Aus-Zustand statt 4 nur
noch 1 Watt benötigen, könnte gemäss einer ersten
einfachen Schätzung eine Stromeinsparung von rund 62 GWh/Jahr
(18% des Stromverbrauchs der PCs) erzielt werden. Falls beide
Massnahmen umgesetzt würden, ergäbe sich eine Stromeinsparung
von insgesamt 117 GWh/Jahr.
Zuhanden des Auftraggebers empfehlen wir:
-
das Forschungsthema von den Netzgeräten auf die Stromversorgung
der Komponenten, der Geräte und der Gerätesysteme
auszudehnen,
-
die Erkenntnisse dieser Studie in die Ausbildung der Informatik-Lehrlinge
einzubringen,
-
im internationalen Rahmen eine Initiative für eine Energiedeklaration
der Netzgeräte zu starten,
-
im Rahmen der Arbeiten zur Aktualisierung und Weiterentwicklung
der Energielabels zwei Richtungen zu verfolgen:
1. die Verschärfung der Anforderungen an den Leistungsbezug
der IKT-Geräte im Bereitschafts-/Standby-/Auszustand, und
2. die Ausarbeitung von Anforderungen für den Leistungsbezug
im On-Zustand.
Diese Ergebnisse sind in die laufenden Arbeiten der California
Energy Commission zur Erarbeitung einer Energiedeklaration
für interne PC Power Supplies eingeflossen.
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4 Publications
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Bernard Aebischer und Alois Huser. Energy efficiency of computer
power supplies. Proceedings of the 3rd International Conference
on Energy Efficiency in Domestic Appliances and Lighting (EEDAL
'03), 1-3 October 2003, Torino/Italy [pdf, 58 kB].
Aebischer B., Huser A., 2003, Energy Efficiency of Computer Power
Supplies. Swiss Federal Office of Energy, Berne (Final
Report, in English)
Aebischer B., Huser A., 2002, Energieeffizienz von Computer Netzgeräten.
Bundesamt für Energie, Bern, Dezember 2002. (Final
Report, in German with English summary)
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5 Presentations
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Aebischer B. (2004). Energy efficiency of power supplies in ICT-equipment,
invited presentation, at the EU-expert-meeting "Code of Conduct
on Efficiency of External Power Supplies", Ispra, November 10
Aebischer B. and Huser A. (2002). Energy efficiency of power supplies
(PS) in ICT-equipment. Conference on Energy Efficiency in Domestic
Appliances (EEDAL '03), 1-3 October 2003, Torino/Italy, Presentation
in English [pdf,
703 kB]
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