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Networking in Households: Repercussion on Energy Demand

Vernetzung im Haushalt. Auswirkung auf den Stromverbrauch

Investigators
Bernard Aebischer

Partner
Encontrol GmbH

Time Frame
1999 - 2000

Funding
Swiss Federal Office of Energy (SFOE)

Abstract
The Internet - the most important driver for future electricity demand in households.

Contents:

1 English Summary

2 Project Description

3 Results

4 Publications

5 Presentations

 

1 English Summary

With the fast increasing use of the Internet for private purpose, the "intelligent home", having been a wishful thinking for many years, may become a reality in the near future. The fusion of the different media is the catalyst and at the same time the first visible sign of this evolution. The development of user-friendly people-machine interfaces and of new services and the possibility to "have a look" back home and to intervene in the house at every moment from everywhere will foster the interconnection of white-goods and the intelligent control of other building equipment and services.
The impact on energy demand of this interconnecting everything in- and outside the house is manifold and can be considerable. Inside the house, the induced increase of energy demand is probably far more important than the energy saved by better control. Scenario calculations for electricity demand in the household-sector in the coming 20 years lead to an annual increase of up to 1.3% per year. Even if this internet-induced increase is only half as fast, the interconnection of equipment and services would still be the most important driver of electricity demand in the household sector. The most promising measure to reduce this increase consists in minimising the electricity consumption of components and equipment in the standby- and off-mode. We recommend an internationally coordinated procedure supported by national information-, formation- and education-campaigns.



2 Project Description

Problemstellung

Es ist absehbar, dass die seit langem erwartete Vernetzung von Kommunikationsgeräten, Haushaltgeräten und technischen Gebäudeanlagen in nächster Zukunft wenigstens teilweise realisiert wird. Die Auswirkung auf den Strom- und Energiebedarf wird in der Fachliteratur kaum diskutiert. Es stellen sich die Fragen, ob von dieser Entwicklung ein substantieller Mehrbedarf zu erwarten ist und welche Massnahmen zur Eindämmung eines solchen Zuwachses möglich sind und wie die Möglichkeiten der Hausautomation zu einer rationelleren Energienutzung unterstützt werden können.

Zielsetzung/Laufzeit

Die folgenden Fragestellungen (mit Schwerpunkt auf den ersten zwei Punkten) werden untersucht:

1. Direkte Auswirkung der Vernetzung von Geräten, Systemen und Funktionen auf den Stromverbrauch im Haushalt und Massnahmen zur Förderung der rationellen Verwendung von Energie (Stichwort: Standbyverbrauch)

2. Indirekte Auswirkung der Vernetzung von Geräten, Systemen und Funktionen auf den Energieverbrauch im Haushalt und Massnahmen zur Förderung der rationellen Verwendung von Energie (Stichworte: Kontrolle, Regulierung, Automation, Fernbedienung)

3. Indirekte Auswirkung der Vernetzung auf den Energieverbrauch ausserhalb des Haushalts und Massnahmen zur Förderung der rationellen Verwendung von Energie (Stichworte: E-Commerce, Telearbeit)

Das Projekt ist im Herbst 1999 angelaufen und wurde im Herbst 2000 abgeschlossen.



3 Results

Das Internet ist mit seinen vielfältigen neuen Möglichkeiten im Bereich der Multimedia der treibende Faktor für die Vernetzung im Haushalt.
Mit der steigenden Nutzung des Internets in den privaten Haushalten wird die seit vielen Jahren prognostizierte Vernetzung der Geräte und Anlagen im Haushalt immer wahrscheinlicher. Das Zusammenwachsen der verschiedenen Medien ist dabei sowohl Katalysator wie erstes sichtbares Zeichen dieser Entwicklung. Die Entwicklung von einfach zu handhabenden Mensch-Maschinen-Interfaces, die Entwicklung neuer Dienstleistungen und nicht zuletzt die Möglichkeit immer und von überall in den Haushalt "reinzuschauen" und einzugreifen wird auch die Vernetzung von Haushaltgrossgeräten und die intelligente Steuerung der Haustechnik fördern. Die Auswirkungen auf den Energieverbrauch sind vielfältig und können beträchtliche Ausmasse annehmen. Für den Stromverbrauch im Haushaltsektor wird für die kommenden 20 Jahre ein maximales Wachstum von 1.3% pro Jahr berechnet. Auch wenn dieses vernetzungsinduzierte Wachstum nur halb so gross ausfallen wird, dürfte die Vernetzung in den Industrieländern die wichtigste Wachstumskomponente für den Stromverbrauch im Haushalt darstellen. Als wichtigste Massnahme zur Reduktion dieses Zuwachs bietet sich die Minimierung des Stromverbrauchs der Komponenten, Geräte und Anlagen im Standby- und Auszustand an. Es wird ein international koordiniertes Vorgehen empfohlen, das durch nationale Ausbildungs- und Informationskampagnen unterstützt wird.



4 Publications

Aebischer, B., Varone, A. The Internet: the most important driver for future electricity demand in households, in: Proceedings of the 2001 ECEEE Summer Study "Further than ever from Kyoto: Rethinking energy efficiency can get us there", VOl. I, pp.394-403, ADEME, Paris, 2001.

Aebischer, B., Huser, A. Privater Stromverbrauch steigt. Einfluss der Vernetzung auf die Stromnachfrage privater Haushalte. Bulletin SVE/VSE 1/01, 2001.

Aebischer B., Huser A., 2000. Vernetzung im Haushalt. Auswirkungen auf den Stromverbrauch. Bundesamt für Energie, Bern (German version, 518 kB; English version , 585 kB)



5 Presentations

Aebischer B., The Internet: the Key Driver for future Electricity Demand in Households? The Swiss case. Workshop der IEA "The Future Impact of Information and Communication Technolgies on the Energy System", Paris, 21-22 February 2002.

Aebischer B., Steigert Electronic Home den Energieverbrauch? Studie und Empfehlungen, Vortrag am Kongress "Electronic Home - der Zukunftsmarkt", 28. Juni 2001, Zürich

 



 

© 2000- , CEPE - Centre for Energy Policy and Economics, ETH Zürich
Last modified: 08.01.2004   Author: Webteam