PROJECTS
Mobilisation of the Energy Efficiency
Renovation Potentials of the Residential Buildings Sector
Mobilisierung der energetischen Erneuerungspotenziale
im Wohnbaubestand
Investigators
Walter Ott (lead, econcept), Yvonne Kaufmann (econcept), Martin
Baur (econcept), Martin
Jakob, Eberhard Jochem,
Andrea Ott, Armin Binz (Fachhochschule
beider Basel, FHBB).
Partners
econcept AG
(project lead)
Time Frame
7/2003- 11/2005
Funding
Swiss Federal Office of Energy (SFOE),
Programm Energiewirtschaftliche Grundlagen (EWG),
see project
tender, Bundesamt für Wohnungswesen (BWO)
Abstract
Despite relatively low net direct costs, and despite conspicuous
indirect co-benefits, the re-investment cycle is rarely used to
improve the energy efficiency of Swiss residential buildings. However,
from both an economic and an ecological point of view, these low-cost
energy efficiency potentials should be tapped. The goals of this
project are, therefore, threefold. Firstly, the present pattern
of building renovation and the behaviour of the stakeholders within
the present legal and economic framework needs to be characterised
and understood. Secondly, strategies and measures have to be designed
to accelerate building renewal so as to make use of the available
potentials for energy efficiency. The strategies and measures under
consideration should be characterised by their implementation costs,
their effectiveness and efficiency, the legal prerequisites involved
and their acceptance. Thirdly, the impacts of strategies and measures
on energy demand, co-benefits, externalities, costs, labour, the
landlord-tenant relationship, tax and income considerations, etc.,
have to be estimated.
Zusammenfassung
Der energetische Standard des Gebäudebestandes liegt weit unter
den heutigen technisch-wirtschaftlichen Möglichkeiten. Bei
Gebäudeerneuerungen wird zurzeit das energetische Effizienzpotenzial
bei weitem nicht genutzt. Die Forschungsgemeinschaft econcept/CEPE
untersucht das Erneuerungsverhalten im Bereich der Wohngebäude
sowie die Rahmenbedingungen, die dieses Erneuerungsverhalten beeinflussen
(wie Bau- und Planungsrecht, Mietrecht, Steuerrecht, Wohnungsnachfrage,
Kreditvergabebedingungen, gesellschaftliche Werthaltungen und Zeitpräferenzen).
Aufgrund dieser Problemanalyse werden Strategien mit zugehörigen
Massnahmen entwickelt, um den Rhythmus und die energetische Qualität
der Erneuerungen im Hinblick auf einen nachhaltigen Gebäudebestand
zu beeinflussen.
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1 English Summary
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Despite relatively low net direct costs, and despite conspicuous
indirect co-benefits, the re-investment cycle is rarely used to
improve the energy efficiency of Swiss residential buildings.
However, from both an economic and an ecological point of view,
these low-cost energy efficiency potentials should be tapped.
The goals of this project are, therefore, threefold. Firstly,
the present pattern of building renovation and the behaviour of
the stakeholders within the present legal and economic framework
needs to be characterised and understood. Secondly, strategies
and measures have to be designed to accelerate building renewal
so as to make use of the available potentials for energy efficiency.
The strategies and measures under consideration should be characterised
by their implementation costs, their effectiveness and efficiency,
the legal prerequisites involved and their acceptance. Thirdly,
the impacts of strategies and measures on energy demand, co-benefits,
externalities, costs, labour, the landlord-tenant relationship,
tax and income considerations, etc., have to be estimated.
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2 Project Description (in German)
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Der energetische Standard des Gebäudebestandes liegt weit
unter den heutigen technisch-wirtschaftlichen Möglichkeiten.
Bei Gebäudeerneuerungen wird zurzeit das energetische Effizienzpotenzial
bei weitem nicht genutzt. Es stellt sich die Frage, wie die im
Gebäudebestand schlummernden energetischen Potenziale mobilisiert
werden können.
Fragestellungen und Projektziele
-
Analyse der aktuellen Erneuerungsverhältnisse im Bereich
von Wohngebäuden. (Erneuerungsrhythmus und energetischer
Standard der Erneuerungen).
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Identifikation der Faktoren, die die Erneuerungstätigkeit
bestimmen und Analyse von Erneuerungshemmnissen zur Identifikation
von Ansatzpunkten für Mobilisierungsmassnahmen.
-
Bestimmung von Erneuerungszielsetzungen im Hinblick auf die
Entwicklung eines nachhaltigen Gebäudebestandes.- Strategien
und Massnahmen zur Mobilisierung der Erneuerungspotenziale
-
Synthese und Empfehlungen für eine Mobilisierungspolitik
Vorgehensschritte
Die Situationsanalyse des Erneuerungsverhaltens geht von
den Ergebnissen der Erhebung "Erneuerungsverhalten im Bereich
Wohngebäude" (CEPE 2003) aus, welche über die Häufigkeit
der verschiedenen Erneuerungsmassnahmen und ihrer Kombination
Aufschluss gibt. Es ist geplant, in einer zusätzlichen EigentümerInnenbefragung
Informationen über die Erneuerungsmotive zu erheben. Erwartete
Ergebnisse: Bedeutung von Faktoren, die die verschiedenen Erneuerungsentscheidungen
beeinflussen, unterschieden nach Erneuerungstyp (insbesondere
energetische Erneuerung, nicht-energetische Instandsetzung), Eigentümer-
Nutzungs- und Gebäudetypen. Methodik: EigentümerInnenbefragung
in ausgewählten Kantonen und sekundärstatistische Auswertungen.
Die Formulierung von langfristigen Erneuerungszielen
im Gebäudebereich beruht auf bestehenden Vorarbeiten (wie
die Energie-Perspektiven des BFE 2004, Factor/econcept 2003, Novatlantis
2002 und die Arbeiten zum SIA-Nachhaltigkeitspfad).
In der Problemanalyse werden die Ursachen für die
festgestellten Erneuerungsdefizite analysiert: Ungünstige
Rahmenbedingungen (Bau- und Planungsrecht, energetische, klimapolitische
und lufthygienische Vorschriften, Energiepreise, Zinssätze
und Kreditvergabebedingungen, Steuerrecht, Mietrecht, (regionale)
Wohnungsnachfrage, Verhaltensfaktoren (Präferenzen, Zeit-
und Risikopräferenz), die Wirtschaftlichkeit von Erneuerungsmassnahmen
(Reichweite und Methodik der Wirtschaftlichkeitsüberlegungen
bei den individuellen Erneuerungsentscheidungen, Kosten der
Erneuerungsmassnahmen (siehe auch Projekt "Grenzkosten
bei forcierten Energie-Effizienzmassnahmen im Bereich Wohngebäude"),
Transaktions- und Risikokosten, externe Kosten, wirtschaflich
relevante Zusatznutzen,
siehe
auch Projekt "Direkte
und indirekte Zusatznutzen bei energie-effizienten Wohngebäuden",
econcept/CEPE, in Bearbeitung) sowie Technologiediffusion,
Markttransparenz
und Marktreife im Bereich der energetischen Gebäudeerneuerung.
Methodik: Dokumentenanalyse, Expertenberfragungen sowie Nutzung
der geplanten EigentümerInnenbefragung zur Klärung
von einzelnen Fragen.
Die Mobilisierungsstrategien und -massnahmen setzen auf
den Ebenen der Rahmenbedingungen (Erneuerungsanreize/Fördermassnahmen,
Vorschriften, Anpassungen bei bestehenden gesetzlichen Vorgaben,
die das energetisch Erneuerungsverhalten negativ beeinflussen
bzw. positiv stimulieren könnten), Marketing und Contracting,
Vereinbarungen und Information/Kommunikation an. Methodik: Schlussfolgerungen
und Synthese der Situations- und Problemanalyse, Desk und Internet
Research und ergänzende Expertengespräche.
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3 Results
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The results of this project are documented in the final report
and in various other publications in German and partly in French,
see publication list below.
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4 Publications
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Ott W., Jakob M., Baur M., Kaufmann Y., Ott A.,
Binz A. (2005). Mobilisierung der energetischen Erneuerungspotenziale
im Wohnbaubestand, on behalf of the research program "Energiewirtschaftliche
Grundlagen (EWG)" of the Swiss
Federal Office of Energy (SFOE),
Bern, [pdf,
2.25 MB], avec résume en français.
-
Ott W., Kaufmann Y., Jakob M. "Mobilisation des potentiels
de rénovation dans les bâtiments d’habitation" Traduction à l'attention
de la conférence des services cantonaux de l'énergie
(CSEn) (2005) de l'article "Mobilisierung der Erneuerungspotenziale
bei Wohnbauten" Dans: Cahier des
journées
du 13e séminaire suisse
2004 «Energie- und Umweltforschung im Bauwesen»,
les 9 et 10 septembre 2004 à l’EPF Zurich, [pdf,
64kB]
-
Interview der "hausinfo" mit Martin Jakob und Walter
Ott, Energie sparen bei Wohnbauten, hausinfo, 09/2005,
[pdf,
81 kB]
-
Ott W., Kaufmann Y., Jakob M. (2004). Mobilisierung
der Erneuerungspotenziale bei Wohnbauten, Tagungsband 13. Schweizerisches
Status-Seminar 2004, "Energie- und Umweltforschung im
Bauwesen", Bundesamt für Energie (BFE), Bern, 31.
August. [pdf,
150 kB]
-
Ott W., Kaufmann Y., Jakob M. (2003): "Erneuerung bestehender
Bauten ("schlafende Gebäude") - Inputpapier
zur 1. Begleitgruppensitzung vom 16.9.03", on behalf
of the research program "Energiewirtschaftliche Grundlagen
(EWG)"
of Bundesamt für Energie (BFE), Bern, September.
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5 Presentations
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Jakob M., Ott W. (2005). Courant normal ou rénovation énergétique?
Une question épineuse pour les propriétaires et
la politique, Quatrième journée de logement à Lausanne
11. novembre 2005, EPFL, Lausanne [pdf,
350 kB]
-
Ott W. (2005). Mobilisierung Erneuerungspotenziale bei Wohnbauten:
Instrumente & energiepolitische Massnahmen , Bern, 30. August
2005, Seminar - Erfolgskontrolle der kantonalen Energiepolitik.
[pdf,
208 kB]
Jakob M. (2005). Mobilisierung der Erneuerungspotenziale
bei Wohnbauten: Situationsanalyse Erneuerungsverhalten, treibende
und hemmende Faktoren, Schweiz, Bern, 30. August 2005, Seminar
- Erfolgskontrolle der kantonalen Energiepolitik. [pdf, 275 kB]
-
Jakob M. (2005). Mobilisation des potentiels de rénovation
dans les bâtiments d’habitation: Analyse de la
situation des facteurs activant ou inhibant les pratiques de
renovation, Contrôle des résultats de la politique énergétique
cantonale Séminaire du 30 août 2005 à Berne
[pdf, 171 kB]
-
Jakob M. (2004). Umfrage zum Erneuerungsverhalten: Umfeld,
Akteure, Hintergründe und Entscheidungsprozesse, Schweiz,
Bern, Oktober 2004, EWG-BFE Projekt / Mobilisierung der Erneuerungspotenziale
bei Wohnbauten (Schlafende Gebäude) [pdf,
960 kB]
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Jakob M. (2004). Ott, W., Instrumente und Anreize zur Mobilisierung
von Energieeffizienz-Potenzialen im Gebäudepark, Schweiz,
Bern, 29. Oktober 2004, Workshop
Bundesamt für Energie
(BFE) - Energieperspektiven 2035/2050. [pdf, 885 kB]
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