Die Diskussionen über das Elektrizitätsmarktgesetz haben gezeigt,
dass sich eine Beeinträchtigung der Wettbewerbsfähigkeit der Wasserkraftwerke
durch den Vollzug dieses Gesetzes ergeben könnte. Aufgrund der
volkswirtschaftlichen, ökologischen und regionalpolitischen Vorteile
der Wasserkraft gegenüber anderen, nicht erneuerbaren Energien,
besteht der Wunsch, einer allfälligen Verschlechterung der Wettbewerbssituation
im nationalen und internationalen Wettbewerbsmarkt entgegen zu
wirken.
Diese Studie verfolgt vier Hauptziele:
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Einschätzung der für die Wasserkraft relevanten Rahmenbedingungen
mit speziellem Schwerpunkt auf die erwartete Entwicklung der
Energiemärkte und -preise. Identifikation der Faktoren,
welche die Wettbewerbsfähigkeit der Branche beeinträchtigen
bzw. verbessern könnten.
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Durch die vertiefte Analyse der Kostenstruktur einerseits
und der Erlösseite anderseits, sollen Möglichkeiten
zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Branche aufgezeigt
werden.
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Aufzeigen, welche wirtschaftspolitischen Massnahmen
bestehen, um die Produktionsbedingungen für die Wasserkraftwerke
zu verbessern.
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Aufzeigen der ökologischen und technischen Potenziale
der Wasserkraft.
Als Ausgangspunkt dient eine Analyse der Ist-Situation,
durch die die Rahmenbedingungen und das Umfeld sowie die Stärken
und Schwächen der Wasserwerke analysiert werden. Basierend auf
der Ist-Analyse werden in einem zweiten Arbeitsschritt Massnahmen,
durch die sich die Wettbewerbsfähigkeit der Wasserkraftwerke verbessern
lässt, vertieft untersucht. Einerseits können die Werke selber
auf der Kosten- und der Erlösseite Massnahmen ergreifen,
andererseits kann die öffentliche Hand durch Veränderungen der
Rahmenbedingungen bzw. durch wirtschaftspolitische Massnahmen
aktiv werden (z.B. Flexibilisierung und Differenzierung der Wasserzinse,
staatliche Fördermittel, ökologische Fördermassnahmen).
Es ist vorgesehen, die Wettbewerbsfähigkeit mit dem "discounted
free cash flow" Ansatz zu analysieren. Dabei wird von der Hypothese
ausgegangen, dass langfristig nur jene Werke als wettbewerbsfähig
bezeichnet werden können, die in der Lage sind, Erneuerungs- und
Ausbauinvestitionen zu tätigen. Die "discounted freecash flow"
Methode liefert Informationen, über welche Unternehmen in welchem
Ausmass in Zukunft investieren können und welche Parameter in
welchem Ausmass für die Verringerung oder Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit
verantwortlich sind.
In einer dritten Arbeitsphase werden die Ergebnisse zusammengefasst
und Handlungsempfehlungen abgegeben.