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Estimating the Costs of Low Flow Alleviation in Rivers for the Hydroelectric Power Plants and for the State: the Case of the Canton Ticino

Ökonomische Auswirkungen der Durchsetzung der gesetzlichen Bestimmungen über die Restwassermengen für die Elektrizitätswerke und die öffentliche Hand im Kanton Tessin

Investigators
Massimo Filippini, Silvia Banfi

Time Frame
11/2000-12/2001

Funding
Department of land use and environment of the Canton Ticino (Dipartimento del territorio del Cantone Ticino)

Abstract
The study analyses the monetary costs resulting from an enhancement of river flow conditions for hydroelectric power plants in the Canton Ticino. It is foreseen to calculate the costs using the "Discounted Free Cash Flow Method". Further, the impact of a reduction of electricity generation on fiscal revenues of canton and municipalities will be analysed.

Contents:

1 English Summary

2 Project Description

3 Results

4 Publications

5 Presentations

 

1 English Summary

The aim of the study is to analyse the impact of an enhancement of the river flow conditions on the hydroelectricity generation plants in the Canton Ticino. The costs will be estimated with the method of the "Discounted Free Cash Flow" (DFCF). The comparison of the DFCF in a situation with and without an increase in the rivers' flow conditions allows the estimate of the monetary impact of the policy implementation. In a second working step, the impact of a reduction in hydroelectricity generation on the fiscal revenues of canton and municipalities will be analysed. The focus will be on the impact on revenues from water royalties and taxes.


 

2 Project Description

Nachdem in einem ersten Projekt die Nutzen einer Erhöhung der Restwassermengen für die Fischer analysiert wurden, werden im zweiten Projekt zu den Auswirkungen der Restwassermengen im Kanton Tessin die ökonomischen Folgen einer Erhöhung der Restwasser in den Tessiner Flüssen auf die Elektrizitätswerke und die Auswirkungen auf die Fiskaleinnahmen des Kantons und der Gemeinden abgeschätzt.

Eine Erhöhung der Restwasser in den Flüssen verringert die Produktion der Unternehmen, erhöht die Kosten pro produzierte kWh und verringert die Einnahmen der Werke. Diese Veränderungen wirken sich negativ auf den Wert der Unternehmen aus. Es stellt sich ausserdem die Frage, ob die Einnahmenverringerung eine Gefahr für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen bedeuten kann.

Im ersten Teil des Projekts werden die ökonomischen Auswirkungen einer Erhöhung der Restwassermengen auf den Unternehmenswert geschätzt und die Wettbewerbsfähigkeit der Elektrizitätswerke, unter Berücksichtigung der erwarteten Entwicklungen auf den Energiemärkten, beurteilt. Es ist vorgesehen, den Unternehmenswert mit der Methode des "Discounted Free Cash Flow" zu messen. Diese Methode schätzt den aktuellen Wert der Unternehmen anhand des zukünftigen (abdiskontierten) Betriebsertrages und der -aufwands, ohne die Aufwendungen für Abschreibungen und Rückstellungen. Die Differenz zwischen dem Unternehmenswert bei unveränderten und erhöhten Restwassermengen stellt die monetäre Bewertung der Auswirkungen der Erhöhung der Restwassermengen dar.

Für die Berechnung der Unternehmenswerte sind folgende Arbeitsschritte vorgesehen:

  1. Abschätzung des Volumens einer Erhöhung der Restwassermengen,

  2. Analyse der daraus entstehenden Änderungen in der Elektrizitätsproduktion,

  3. Abschätzung der zeitlichen Verteilung der Ausfälle (Winter/Sommer, peak/off peak),

  4. Preisprognosen inkl. Annahmen zur zeitlichen Differenzierung der Preise und

  5. Berechnung der Ertragsausfälle.

In einem zweiten Arbeitsschritt werden die Variablen, welche die Produktionsbedingungen bestimmen (Absatzpreise, Fiskalabgaben, etc.), an die erwartete Entwicklung angepasst. Die Änderung der Wettbewerbsfähigkeit soll nicht nur aufgrund einer Änderung der Restwassermengen sondern auch aufgrund der Änderungen der übrigen ökonomischen, politischen, ökologischen und rechtlichen Rahmenbedingungen beurteilt werden. Dadurch können die Auswirkungen einer Änderung der Restwassermengen im Verhältnis zu den Auswirkungen der erwarteten Änderungen des Umfeldes beurteilt werden.

Der zweite Teil des Projekts befasst sich mit den fiskalischen Auswirkungen auf Kantone und Gemeinden. Die Erhöhung der Restwassermengen führt zu einer Verringerung der Wasserzinseinnahmen und, aufgrund der Schmälerung der Erträge, der Einnahmen aus der Unternehmensbesteuerung. Auf Grundlage der Berechnungen aus dem ersten Teil des Projektes werden die Einbussen in den fiskalischen Einnahmen geschätzt. Es soll aufgezeigt werden, inwiefern diese negativen Auswirkungen für Gemeinden und Kanton durch geeignete Massnahmen abgefedert werden sollen bzw. können.


 

3 Results

 


 

4 Publications

 


 

5 Presentations

 


 

 

© 2000- , CEPE - Centre for Energy Policy and Economics, ETH Zürich
Last modified: 08.01.2004   Author: Webteam