PROJECTS
Evaluation of the economic consequences
of wood energy promotion by the Land Vorarlberg
Evaluierung der wirtschaftlichen Auswirkungen
der Förderung von Biomasse-Anlagen durch das Land Vorarlberg
Investigators
Reinhard
Madlener and Martin Koller
Partner
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Time Frame
7 - 11/2005
Funding
Land
Vorarlberg
Research Database
ETH research database entry
Abstract
In dieser Studie untersuchen wir die ökonomischen Auswirkungen
der Förderung von Biomasse-Anlagen durch das österreichische
Bundesland Vorarlberg. Die Auswirkungen werden brutto mit Hilfe
einer statischen Input-Output Analyse in Form von inländischer
Wertschöpfung,
Beschäftigung
und fiskalischen Effekten gemessen. Es werden Daten aus der Input-Output-Tabelle
2000 für Österreich
herangezogen sowie aus zwei Datenbanken des Landes Vorarlberg
mit geförderten
Biomasse-Nahwärmeanlagen und verschiedenen Kategorien von
Kleinanlagen. Die Auswirkungen werden in
primäre
und sekundäre Effekte unterteilt, wobei bei den primären
Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekten auch noch
zwischen direkten
und
indirekten
Effekten unterschieden wird. Im
Gegensatz
zu früheren
Arbeiten schätzen wir auch die wirtschaftlichen Auswirkungen
der
Energieholzbereitstellung, des Betriebes der Anlagen sowie der
derzeit (Stand 7/2005) in Planung bzw. im Bau befindlichen Anlagen
ab. Weiter wird eine Abschätzung der durch die geförderten
Biomasse-Nahwärmeanlagen und Pelletsheizungen vermiedenen
CO2-Emissionen durchgeführt.
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1 English Summary
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We analyse the economic impact of the wood energy promotion
policy programme of the Austrian province of Vorarlberg introduced
in 1993. The impacts are measured by means of a static input-output
(I/O) analysis
and reported in terms of gross domestic value added, employment,
and fiscal
effects.
For
the
I/O
analysis
we use data from the Input-Output
Table 2000 for Austria and from two databases on large and small
wood energy systems maintained by the Land Vorarlberg.
Effects are disaggregated into primary and secondary effects,
the former being further disaggregated into direct and indirect
effects. In contrast to earlier work in this field,
we
also estimate
the impacts of wood fuel supply, plant operation, and the expected
impact of plants that are currently (as of June 2005) in the
planning or construction phase. Besides, we estimate the CO2
emission
mitigation effects that arise from substituting biomass
district heating and pellet heating systems for oil-fired heating
systems. We find that value added, employment and fiscal effects
from investment, operation and fuel supply are substantial (e.g.
the cumulative gross value added from investment is EUR 93 m
and
the employment
effect
close
to
1'600 person-years), and
that
the CO2 mitigation of district heating plants alone in 2004
contributes
about 35%
of
the 2010
CO2 mitigation
target for renewable energy technologies stipulated in the 'Energy
Concept Vorarlberg 2010' (36'000 t versus 102'000 t per annum).
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2 Project Description
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Ziele der Studie
Die Ziele dieser Studie werden wie folgt definiert:
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Abschätzung der durch die Vorarlberger Biomasse-Förderung
ausgelösten primären und sekundären Wertschöpfungs-
und Beschäftigungseffekte.
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Ermittlung der durch die Verbreitung von Biomasse-Anlagen
erzielten CO2-Reduktionen.
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Identifikation, systematische Erfassung
und Würdigung
(aus ökonomischer Sicht) der vom
Land Vorarlberg eingeführten
Fördermassnahmen für Biomasse-Anlagen.
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Diskussion und Festlegung von Kriterien für eine ökonomische
Beurteilung von (anreizbasierten) Biomasse-Förderpolitiken
bzw. -massnahmen.
Konkrete Fragestellungen Die konkreten Fragestellungen der Untersuchung leiten sich im
wesentlichen unmittelbar aus den oben genannten
Zielsetzungen der Studie ab. Im Folgenden sollen deswegen nur einzelne
Aspekte
erwähnt werden:
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Welche volkswirtschaftlichen Auswirkungen der Vorarlberger
Biomasseanlagen-Förderung (primärer Fokus: konjunkturelle
Auswirkungen auf Wertschöpfung
u. Beschäftigung) sind auszumachen und wie sind diese
zu beurteilen?
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Welche Treibhausgas-Vermeidung (CO2-Vermeidung) wurde durch
die Verbreitung von Biomasseanlagen in Vorarlberg bisher erreicht?
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Welche anreizbasierten Förder-Massnahmen haben sich
als besonders effektiv
(im Sinne der jeweiligen Zielerreichung) und
welche als
besonders effizient (im Sinne einer Kostenminimierung) erwiesen?
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Wo liegen die spezifischen Stärken und Schwächen
(bzw. Verbesserungsmöglichkeiten)
der eingesetzten Politikinstrumente?
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Können besondere (technische, ökologische, ökonomische,
institutionelle, politische)
Rahmenbedingungen bzw. Umstände
identifiziert werden, die zum
Erfolg oder Misserfolg einer Massnahme geführt haben?
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Welche Schlussfolgerungen lassen sich aus einem Vergleich
der Erfahrungen mit der in Vorarlberg verfolgten
Förderung von
Biomasse-Anlagen und jenen in anderen Bundesländern
ziehen?
Bei der Beantwortung dieser Fragen soll der Blickwinkel
immer auf die für das Bundesland Vorarlberg
relevanten und implementierbaren Massnahmen bzw.
auch auf die unmittelbaren
(z.B. Energiekonzept
2010) und mittelbaren (z.B. EU-Weissbuch, Kyoto-Protokoll)
Verpflichtungs-Ziele gelegt werden.
Vorgangsweise / Methodik
Methodik
Die Evaluierung der Vorarlberger Biomasse-Förderung
erfolgt primär auf Basis der vom Land Vorarlberg bzw.
dem Energieinstitut Vorarlberg aufgebauten und gepflegten
Datenbanken für Biomasse-Nahwärmeanlagen und Biomasse-Kleinanlagen
sowie der Beiziehung weiterer Datenquellen
(z.B. Input-Output-Tabelle 2000 der Statistik Austria).
Je nach Datenlage werden nicht nur die auf die
installierten Anlagen bezogenen
Effekte evaluiert, sondern auch die brennstoffseitigen
Effekte und die durch den Anlagenbetrieb ausgelösten
Effekte mit in die Überlegungen einbezogen.
Auf Basis der verfügbaren Daten und unter
Berücksichtigung
der Ergebnisse aus früheren Studien werden
direkte und indirekte Primäreffekte (Wertschöpfung,
Beschäftigung, fiskalische Effekte),
welche direkt durch die unmittelbare Nachfrage
nach Biomasseanlagen bzw. indirekt bei den Zulieferern
ausgelöst werden,
abgeschätzt.
Dabei wird auch eine Abgrenzung der in- und
ausländischen
Effekte vorgenommen. Aufgrund fehlender Daten zu
den von den Biomassesystemen verdrängten
(fossilen) Systeme können keine Netto-Effekte abgeschätzt
werden, d.h. die verursachte Verdrängung
von Investitionen und -konsumausgaben bleibt unberücksichtigt.
Dafür werden die im Inland wirksamen induzierten
sekundären
Wertschöpfungs-
und Beschäftigungseffekte abgeschätzt,
und auch die Effekte, welche durch die Brennstoffbereitstellung,
den Betrieb der Anlagen sowie durch die gegenwärtig
(Juni 2006) geplanten und im Bau befindlichen Anlagen
ausgelöst werden. Letztlich wird auch eine
grobe qualitative Beurteilung der Effekte und des
Förderprogammes
vorgenommen.
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3 Results
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Our study reveals that between January 1993 and June 2005
the Land Vorarlberg has spent EUR 11.4 m on investment grants for
biomass district heating plants; an additional EUR 12.7 m has been
granted under various promotion schemes by the EU and federal ministries.
For promoting various categories of small-scale biomass systems,
the Land Vorarlberg has spent another EUR 6.4
m over the period 1993-2004. By the end of 2004, some 4'300 small-scale
biomass systems have been subsidised, and by June 2005 68 subsidised
biomass district heating systems have been operational.
Our major findings from the empirical investigation can be summarised
as follows:
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4 Publications
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Madlener R. (2005). Innovation Diffusion, Public Policy, and
Local Initiative: The Case of Wood-Fueled District Heating Systems
in Vorarlberg, Austria, Proceedings of the International
IEA Bioenergy Task 29 Workshop "Local, Regional and Cross-Boundary
Partnerships in Implementing Bioenergy Projects", 6-9 June
2005, Bezanec-Zagreb, Croatia (forthcoming).
Madlener R., Koller M. (2005). Evaluierung der wirtschaftlichen
Auswirkungen der Förderung von Biomasse-Anlagen durch das Land
Vorarlberg. Studie im Auftrag des Amtes der Vorarlberger
Landesregierung. Schlussbericht, Centre for Energy Policy and Economics
(CEPE), ETH Zürich, Dezember.
Koller M. (2005). Wirtschaftliche Auswirkungen der Förderung von
Biomasseanlagen in Vorarlberg. Eine Input-Output-Analyse. Semesterarbeit,
Universität Zürich, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Dezember.
Madlener R., Koller M. (2006). Ökonomische Auswirkungen der Biomasse-Förderung
in Vorarlberg: Eine Input-Output Analyse, 9. Symposium Energieinnovation,
TU Graz, Austria, 15.-17. Februar 2006 (forthcoming).
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5 Presentations
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Madlener R. (2005). Evaluierung der wirtschaftlichen Auswirkungen
der Förderung von Biomasse-Anlagen durch das Land Vorarlberg.
Präsentation
Schlussbericht, Pressekonferenz vom 7. Dezember 2005, Landhaus,
Bregenz. [Pressemitteilung: pdf,
74 kB, Presentation: pdf, 385 kB]
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